Über uns

1988 wurde die Schlosserei Freese in Stuttgart-Botnang gegründet. Seitdem verstehen wir uns als Partner, wenn es um kreative Lösungen aus Metall und Glas geht. Vom einfachen Türschloss bis zum Stahlbau liefern wir individuelle Konstruktionen, passend zum Gebäude, immer nach Ihren Wünschen und Vorstellungen.

Zeitgemäße Gestaltung von Toren, Geländern, Überdachungen oder kompletter Balkonanlagen und hohe Qualität bei der Ausführung sichern unseren Kunden langjährige Freude am neuen Objekt. Eine Vielzahl langjährig für uns tätiger Lieferanten und Partner unterstützt uns täglich bei der Materialauswahl und Belieferung. Ein leistungsfähiges CAD-System hilft uns bei der zeichnerischen Umsetzung der Wünsche und Vorstellungen unserer Kunden beim Ausbau oder Umbau oder auch bei der Neuentwicklung von Produkten aus Metallen aller Art. Laden- und Büroeinrichtungen werden kundenorientiert projektiert. Wir legen großen Wert auf individuelle Lösungen und neuartige Materialien und deren Kombinationen.

Als Handwerksunternehmen gehören wir natürlich der Handwerkskammer Stuttgart an, gleichzeitig sind wir Mitglied des Fachverbands Metall- und Feinwerktechnik Baden-Württemberg. Seit März 2016 sind wir nach EN 1090 EXC1 zertifiziert. Dies sichert ein Höchstmaß an Qualität vor allem in den für Sie sicherheitsrelevanten Bereichen.

Rainer Freese, Jahrgang 1963, geboren in Stuttgart, nach Abitur 1982 Ausbildung zum Stahlbauschlosser bei EVT Energie- und Verfahrenstechnik in Stuttgart, danach 3 Jahre Gesellenzeit bei Gaukler+Herdrich in Korntal sowie Frohnmayer+Bosch in Stuttgart. 1987/88 Meisterschule in Stuttgart. Seit 1988 selbständiger Schlossermeister.

Jasmin Freese, ausgebildete Kauffrau und Arzthelferin, seit 1988 im gemeinsamen Betrieb, leitet das kaufmännische Büro.

Wir sind Mitglieder der Handwerkskammer Region Stuttgart sowie des Fachverbands für Metall- und Feinwerktechnik Baden-Württemberg.

Metallhandwerk

Was wir sonst noch tun

Rümpelfux Stuttgart-Botnang

Bei Bedarf führen wir Haushaltsauflösungen und Entrümpelungen durch, entsorgen Sperrmüll, Bauschutt, etc.

Sprechen Sie uns an, wir helfen gerne weiter.

 

Technisches Hilfswerk

Ehrenamtliche Mitarbeiter bei Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Ortsverband Ostfildern

Ferienhäuser

La Calamo – Ferienwohnungen in der Provence

Ein wenig Historisches:

Katzenkopf? – Stück davon!

Viele Meister im Schlosser- und Maschinenbauerhandwerk tragen ihr Verbandsabzeichen, das kleine Vorhängeschloss, durch dessen Bügel ein Katzenkopf hervorschaut. Auf dem unteren Rand des Vorhängeschlosses stehen die Worte: „Stück davon!“

Was hat ein Katzenkopf mit unserem Handwerk zu tun?

In der Blütezeit des deutschen Handwerks, als es noch keine Schlossindustrie gab, war die Anfertigung von Schlössern aller Art ein Hauptarbeitsgebiet der Schlosser. Von dieser Tätigkeit her führen wir unsere Berufsbezeichnung „Schlosser“. Damals wurden auch jene großen Truhen und Kästen aus Eichenholz oder anderen edlen Hölzern hergestellt, deren kunstvoll aus Eisen geschmiedete oder aus Messing oder Kupfer ausgehauene Beschläge wir noch heute bewundern. Für diese Truhen mit dem Klappdeckel wurde ein Schloss vom Schlosser gebaut, das man „Katzenkopfschloss“ nannte. Diese Bezeichnung hat sich bei künftigen Schlossern bis auf den heutigen Tag erhalten. In der Werkstattsprache nennt man ein solches Schloss „Katzenkopf“.

„Stück davon!“

Solche Truhenschlösser wurden damals derart viel gebaut, dass sie den Schlossern die Zunftbezeichnung „Katzenkopf“ einbrachten. Kam damals ein Schlossergeselle zu einem fremden Meister, um nach Arbeit, oder zum Herbergsvater, um nach einem Nachtquartier zu fragen, so prüften ihn beide auf seine Zunftzugehörigkeit mit der Frage „Katzenkopf?“ Und es war Brauch und Sitte, dass der Geselle antwortete „Stück davon!“ Diese bescheidene Antwort gab er, weil er eingesehen hatte, dass er als Schlosser niemals auslernen, sondern immer nur ein Stück von diesem vielgestaltigen Handwerk beherrschen konnte, und dass er noch viel lernen musste, um Meister in seinem Beruf zu werden.

Katzenkopf im Innern

Das Bild zeigt ein solches Schloss von innen bei abgenommenem Schlossdeckel. Mit einiger Phantasie kann man hier tatsächlich einen Katzenkopf erkennen. Die Bügelfeder, die die Fangarme zusammenhält, stellt die äußere Kopfform dar. Die eingerollten Augen der Fangarme sind die Augen der Katze, die untere Endigung des doppelarmigen Hebels ihre Nase und die Perlenbesatzung unter dem Schlüsselloch das Katzenmaul.

Niemand lernt aus

Und wenn auch heutzutage nur wenige junge Schlosser einen „Katzenkopf“ kennen und noch weniger ein solches Schloss „aus dem Handgelenk“ mit kunstvoll ausgehauenem und ziseliertem Schlossblech und sauber geschmiedeten Schlossteilen herstellen können, so ist doch eines bis auf den heutigen Tag geblieben: die Erkenntnis, dass alle nur ein Stück von unserem Handwerk beherrschen!
Je mehr wir eindringen in die Geheimnisse unseres Handwerks und je schwieriger die Aufgaben werden, die wir als Gesellen und auch als Meister in der Werkstatt zu lösen haben, desto mehr erkennen wir, was alles wir noch lernen müssen!
Ein altes Wort sagt „Schlosser und Maschinenbauer müssen so lange lernen, bis ihnen alle fünf Finger gleich lang gewachsen sind“. Bis dahin wollen wir vor uns selbst ehrlich bekennen: wir alle sind ein „Stück davon!“